12. April 2018 | Fechten

Keona Carado bei Fecht-WM

SCI Fechterin Keona Carado nahm an der Fechtwelmeisterschaft in Verona/Italien teil...

SCI-Fechterin Keona Carado startete bei den Weltmeisterschaften!


Für die 14-jährige Itzehoer Degenfechterin Keona Carado erfüllte sich am letzten Osterwochenende einen Traum. Im italienischen Verona fanden die Weltmeisterschaften der U20 (Junioren) und U17 (Kadetten) statt. Keona durfte auf diesem internationalen Wettkampf mit über 50 teilnehmenden Nationen die Philippinen vertreten.

 

Begleitet wurde die Degenfechterin von ihrem Trainer Holger Linow, der vor Ort auch noch den philippinischen Fechter Miguel Bautista betreute.

 

Am Ostersonntag stand der Start in der U20-Klasse für Keona auf dem Programm. Gegnerinnen aus Singapur, Australien, Belgien, Schweden, Israel und Venezuela warteten auf die Itzehoerin.
Zu Beginn der Runde zeigte sich Keona noch zu sehr beeindruckt von ihren Gegnerinnen und die noch nicht große vorhandene internationale Erfahrung führten dazu, dass die ersten Gefechte verloren gingen. Dann gelang es der SCI-Fechterin sich besser in die Gefechte einzubringen und diese offener zu gestalten. Gelungene Aktionen führten zu Treffern und zu Siegchancen. Ein Sieg blieb ihr dennoch vergönnt. Am Ende belegte Carado in dem 174 Teilnehmer starken Feld einen 162. Platz.
Wichtige Erkenntnis für Carado und ihren Trainer nach dieser WM-Premiere: einige Fechterinnen sind klar besser, aber man braucht sich nicht zu verstecken.
Am Ostermontag stand der U17 Wettbewerb an. Hoch motiviert ging die Itzehoerin die Gefechte gegen Gegnerinnen aus Litauen, den Niederlanden, Finnland, Ungarn und Singapur an. Von Anfang an gestaltete Keona ihre Kämpfe mutig und versuchte die Gegnerinnen zu dominieren. Mit guten Aktionen setzte die SCI-Fechterin ihre Treffer, musste dabei aber auch einstecken. Am Ende reichte es nicht für ein Weiterkommen und Carado belegte den 119. Platz.
Für Fechterin und Trainer war es insgesamt ein tolles Osterwochenende, das von Erfahrungen und Eindrücken geprägt wurde. Als Fazit kann man sagen, einige Fechterinnen sind klar besser, andere sind aber in Sichtweite. Das Ziel für die tzehoerin für die Zukunft ist es, sich weiterhin auf internationalen Turnieren zu zeigen. Mit den gewonnenen Erfahrungen sich weiter zu entwickeln, um sich eventuell für eine erneute WM-Teilnahme zu empfehlen.